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11.08.2010
Google Street View startet in 20 Städten
Widerspruch möglich, Musterschreiben nutzen
(dmb) „Ich empfehle allen Hauseigentümern und Mietern, die nicht wollen, dass ihr Haus, ihr Garten, ihre Wohnung über Google Street View im Internet vermarktet wird, Widerspruch einzulegen“, sagte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, nachdem Google angekündigt hatte, ab November seien die Haus- und Straßenansichten der 20 größten Städte Deutschlands abrufbar.
Die Firma Google bietet neben der größten Internetsuchmachine der Welt verschiedene weitere Angebote im Internet an, unter anderem den Dienst „Google Maps“. Darin werden zum Beispiel Luftaufnahmen weltweit vermarktet. In diesem Zusammenhang werden mit der Zusatzfunktion „Google Street View“ Straßenansichten und Fotografien von Häusern im Internet angeboten.
Nicht zuletzt aufgrund der Proteste von Datenschützern und Verbraucherorganisationen räumt Google allen Verbrauchern das Recht ein, Widerspruch einzulegen, wenn sie nicht möchten, dass ihr Haus oder ihre Wohnung im Internet veröffentlicht wird.
Google will ab nächster Woche eine Widerspruchsseite im Internet freischalten: www.google.de/streetview. Dann können die Bewohner der 20 größten deutschen Städte, für die der Start von Street View vorgesehen ist, Widerspruch einlegen und fordern, dass ihr Haus oder ihre Wohnung aus der Straßenansicht entfernt wird.
Der Mieterbund-Direktor wies darauf hin, dass auch nach Ablauf dieser vierwöchigen Frist per Email oder Brief Widerspruch gegen eine Online-Schaltung eingelegt werden kann. Dazu bietet die Mieterorganisation ein Musterschreiben zum Download an.
21.07.2010
Aktuelle Stellenausschreibung
Um eine aktuelle Stellenausschreibung des DMB NRW zu lesen, klicken Sie bitte hier.
08.07.2010
Koalitionsvereinbarung stärkt Mieterrechte
Der Mieterbund NRW sieht der Abschaffung eines eigenständigen Ministeriums für Bauen und Verkehr kritisch entgegen. Durch die Verbindung mit den Ressorts Wirtschaft und Energie könnte der Bereich Wohnungsbau an Bedeutung verlieren. mehr
30.06.2010
Schwarz-Gelb betrügt Wählerinnen und Wähler
Entgegen der Ankündigungen im Wahlkampf von CDU und FDP plant die geschäftsführende Landesregierung, die Mittel für Wohnungsbauförderung im kommenden Jahr um ca. 25 % im Vergleich zum Vorjahr zu verringern. mehr
Perspektiven der Wohnungspolitik in NRW
Am 20. April 2010 führten der DMB NRW e.V. und der DGB Bezirk NRW eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Perspektiven der Wohnungspolitik in NRW in Düsseldorf durch.
Auf einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Landtagsfraktionen forderten der Deutsche Mieterbund NRW und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW für die kommende Legislaturperiode größere Anstrengungen in der Wohnungspolitik als bisher.
Die gemeinsame Pressemitteilung sowie 7 Fragen des Mieterforum Ruhr zur wohnungspolitischen Position der Landesparteien und die Antworten von CDU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke stehen hier zum Download bereit.
23.02.2010
Initiative Mietwohnungsbau in NRW
Initiative Mietwohnungsbau fordert gemeinsame Anstrengungen von Bund, Land und Kommunen
Auf einer Landespressekonferenz am 23. Februar 2010 forderte der Deutsche Mieterbund NRW gemeinsam mit Verbänden, die sich stark für Wohnungsbaumaßnahmen in NRW einsetzen (Initiative Mietwohnungsbau in NRW) Bund, Land und Kommunen auf, die Wohnungsnot in einzelnen Teilmärkten in NRW in den Griff zu bekommen. mehr
Am 22. Februar 2010 fand das Fachforum "Mietwohnungsbau der Zukunft" der Initiative für den Mietwohnungsbau in NRW in Düsseldorf statt.
Hierzu luden der Deutsche Mieterbund NRW e.V., die Architektenkammer NRW, die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V., der Landesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen NRW e.V. und der Fachverband Ziegelindustrie NordWest e.V. ein.
Das gemeinsam von den Initiatoren veröffentlichte Positionspapier zum Fachforum Mietwohnungsbau der Zukunft vom 22.02.2010 finden Sie hier.
17.02.2010
EU-Förderung hilft beim Wohnungsbau für einkommensschwache Haushalte
Wie das Europäische Parlament verlautbarte, wurden Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) durch heutigen Parlamentsbeschluss erstmals für alle Mitgliedsstaaten für Wohnungsbau für die Zielgruppe armer Bevölkerungsgruppen geöffnet. mehr


