Neueste Meldungen

Einige Vermieterinnen und Vermieter, darunter das Gelsenkirchener Unternehmen VIVAWEST, fallen in den letzten Tagen dadurch auf, dass sie trotz herbstlich gefallener Temperaturen in vermieteten Häusern die Heizungen noch nicht in Betrieb nehmen. Dies, wie auch eine vorgegebene Drosselung der Raumtemperaturen unterhalb des gesetzlichen Minimums von tagsüber 20-22°C und mindestens 18°C nachts, kritisiert der Deutsche Mieterbund NRW. „Sparsamkeit bei der Verwendung von Energie ist das Gebot der…

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Öffentlich geförderte Wohnungen werden zum Auslaufmodell – dabei ist bezahlbarer Wohnraum wichtiger als je zuvor!

Verbändebündnis in NRW fordert weit stärkeres Engagement der Landesregierung bei der Wohnraumförderung.

Das NRW-Bündnis „Wir wollen wohnen!“ schlägt Alarm. Bereits jetzt hat sich der Bestand an öffentlich geförderten Wohnungen von rund 1,4 Millionen auf weniger als 450.000 reduziert. Nach Berechnungen der NRW.BANK werden davon nochmals 46 % bis zum Jahr 2030 aus der Bindung fallen. Die Zielsetzung der Landesregierung bis 2027 45.000 neue sozial geförderte Wohnungen zu schaffen, wird diese Entwicklung nicht stoppen können. Trotz hohen Bedarfs werden daher künftig immer weniger geförderte Wohnungen zur Verfügung stehen.  „Besonders…

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„In der jetzigen Situation kann man das nur unanständig finden!“ 

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia veröffentlicht seinen Bericht über das erste Halbjahr 2022. Trotz aller Krisen sprudeln die Gewinne auf Kosten der Mieter weiter. Der Mieterbund NRW kritisiert das Geschäftsmodell börsennotierter Wohnungsunternehmen.

Die Kommunikation des Bochumer Wohnungskonzerns Vonovia könnte kaum widersprüchlicher sein. Während in den vergangenen Monaten verlautbart wurde, dass die Mieten aufgrund der Inflation steigen „müssten“ und im Mai auch der Ruf nach Staatshilfen wegen gestiegener Energiekosten ausgesprochen wurde, klingen die an Investoren gerichteten Verlautbarungen zu den wirtschaftlichen Ergebnissen ganz anders: So auch heute anlässlich des Halbjahresergebnis für das erste Halbjahr 2022. „Nach wie vor zahlen die Mieterinnen und Mieter die immensen Gewinne…

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„Es darf nicht schon wieder die Schwächsten am härtesten treffen!“

Mieterbund NRW fordert sozialen Ausgleich für die Maßnahmen zur Energiekrise.

Die geplanten politischen Maßnahmen zur Energieeinsparung wegen der unsicheren Versorgungslage mit Gas führen nach Prognosen des Deutschen Mieterbundes Nordrhein-Westfalen dazu, dass insbesondere Haushalte mit geringen Einkommen über ihre Leistungsfähigkeit hinaus belastet werden. Viele Menschen mussten schon vor Beginn der Krise alle Sparmöglichkeiten nutzen: Dadurch, dass in vielen Kommunen in NRW die Wohnkosten weit über den Zumutbarkeitsgrenzen von 30%, teilweise sogar über der Hälfte des Haushaltseinkommens liegen…

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Seit Anfang Juli gilt eine Wohnraum-ID-Pflicht für private Vermieter. Sie soll die private Vermietung von Wohnungen oder Zimmern über Portale wie Airbnb auf maximal 90 Tage pro Jahr beschränken und Kommunen die Möglichkeit bieten, dies zu prüfen. Der Vorsitzende des Mieterbundes NRW Hans-Jochem Witzke kritisiert die Vermietungsdauer und fordert eine Begrenzung auf acht Wochen pro Jahr: "Drei Monate sind zu viel. So werden die Wohnungen weiterhin auf dem Wohnungsmarkt fehlen!" Er ergänzt:…

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Zwangsabsenkung der Heizung und Aufwärmen in der Sporthalle: So bereitet sich Deutschland auf eine Gaskrise vor

Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW e.V., spricht auch im niederländischen Fernsehen 1V über die Probleme, die aufgrund der Gaskrise auf Mieter:innen in Deutschland zukommen könnten.

"Niemand darf seine Wohnung verlieren, weil er seine Energierechnung nicht bezahlen kann", sagt Hans-Jochem Witzke, im niederländischen Fernsehen. Er betont zudem: "Nicht alle Menschen haben den gleichen Lebensrhythmus, manche arbeiten nachts. Und man kann eine Familie mit kleinen Kindern nicht zwingen, nachts die Heizung auszuschalten.“ Der Mieterbund NRW fordert konkrete Unterstützung vom Gesetzgeber für Mieter:innen. "Es kann nicht sein, dass diese Krise einfach auf die Mieterhaushalte abgewälzt wird."

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Ob Vermieter nachts die Heizung abdrehen dürfen, so wie es Deutschland größter Vermieter VONOVIA angekündigt hat, und was Mieter:innen tun können, wenn die Gasvorräte schwinden, erklärt Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW e.V., in einem Interview (ab Minute 4) mit Isabell Varell im ARD Live nach 9.

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Der Immobilienkonzern Vonovia hat eine Drosselung der Heiztemperatur in der Nacht für zahlreiche seiner Wohnungen angekündigt. Die Heizungsleistung liegt dann zwischen 23 und 6 Uhr bei 17 Grad Celsius. "Das ist unzulässig", sagt unser Vorsitzender Hans-Jochem Witzke gegenüber der Tagesschau. Er empfiehlt betroffenen Mietern, die sich durch die nächtliche Raumtemperatur-Absenkung persönlich benachteiligt fühlen, eine Mangelrüge beim Vermieter einzureichen. Wir raten Mieter:innen, die eine Mietminderung vornehmen oder einer Unterlassungsklage einreichen möchten, sich bei einem lokalen Mieterverein entsprechende Unterstützung einzuholen. 

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Mietenden wird das warme Wasser abgedreht

Unser Vorsitzender Hans-Jochem Witzke im Gespräch mit der Aktuellen Stunde | WDR | 05.07.2022

Die Warmwasserversorgung für Mieter:innen muss 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und an 365 Tagen im Jahr gewährleistet sein!

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Wohnungspolitik im alten Trott

Bündnis „Wir wollen wohnen!“: Trotz einiger guter Ansätze werden die im Koalitionspapier angekündigten Maßnahmen nicht reichen, um eine Wende in der Wohnungspolitik einzuleiten.

Das Bündnis „Wir wollen wohnen!“ bewertet den von CDU und Grünen geschlossenen Koalitionsvertrag für NRW aus wohnungspolitischer Sicht als unzureichend.  Trotz der immensen Bedeutung der Wohnungspolitik wird diesem Bereich nur ein unangemessen kleiner Raum im Koalitionsvertrag zugestanden. Bei den wenigen Vorhaben mangelt es vor allem an konkreten Maßnahmen. Viele Aussagen sind stattdessen unterschiedlich interpretierbar oder als Prüfaufträge formuliert. „Es ist schon…

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