Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes mit großen Wohnungsunternehmen

Befragung bestätigt Probleme mit Vonovia, Deutsche Wohnen & Co.

Der Deutsche Mieterbund Nordrhein-Westfalen hat eine bundesweite Erhebung unter den im Deutschen Mieterbund organisierten Mietervereinen zu ihren Erfahrungen mit großen privaten Wohnungsunternehmen wie Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG aber auch Grand City, Patrizia oder TAG Immobilien durchgeführt.  Die Ergebnisse der Befragung basieren auf den lokalen Erfahrungshorizonten, Einschätzungen und den Erkenntnissen der beteiligten Mietervereine, die sich aus ihrer täglich Praxis in der Rechtsberatung und der wohnungspolitischen Arbeit ergeben.

Die Ergebnisse der Befragung bestätigen vielfach die Kritik des Mieterbundes an den Geschäftsmodellen der großen privaten Wohnungsunternehmen. Insbesondere Betriebs- und Heizkostenabrechnungen geben immer wieder Anlass zur Kritik und stellen einen besonders häufigen Fall in der Rechtsberatung dar. Aber auch Wohnungsmängel sind oftmals der Grund für Mieterinnen und Mieter, die Unterstützung der Mietervereine in Anspruch zu nehmen.

Weiterhin wird das Vorgehen einiger großer privater Wohnungsunternehmen im Bereich der Modernisierungsmaßnahmen beanstandet, insbesondere, weil die finanzielle Belastung für die Mieterinnen und Mieter in vielen Fällen zu hoch ausfalle und Abzüge für ohnehin zu leistende Instandhaltungsmaßnahmen nicht ausreichend Berücksichtigung fänden.
Darüber hinaus erschreckt das Bild, das die Mietervereine hinsichtlich der großen privaten Wohnungsunternehmen in der Quartiers- und Stadtentwicklung zeichnen. Dort werden sie kaum als handelnder Akteur wahrgenommen, obwohl ihnen aufgrund der Vielzahl ihrer Wohnungsbestände eigentlich eine bedeutsame Rolle zukäme.

Eine Betrachtung einzelner Wohnungsunternehmen bestätigt indes die bisherige Kritik aus den Mietervereinen, wie sie u.a. immer wieder in Veröffentlichungen des Deutschen Mieterbundes geäußert wurde. Beispielsweise sticht die LEG aus NRW durch ihren besonderen Fokus auf die Erhöhung der Mieten bei bestehenden Mietverhältnissen aus der Gruppe der Wohnungsunternehmen heraus. Ein anderes Beispiel ist die Vonovia, die mehr als andere Unternehmen durch ihr umfangreiches und standardisiertes Modernisierungsprogramm Probleme hervorruft, die dann als Beschwerde- und Beratungsfällen bei den Mietervereinen in Erscheinung treten.

Die Ergebnisse der Befragung stellen wir Ihnen zum Download bereit:

Kurzstudie: Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes mit großen Wohnungsunternehmen

Für Rückfragen wenden Sie sich an:
Daniel Zimmermann (DMB NRW, Koordinationsstelle große Wohnungsunternehmen)
0211 586009-14
daniel.zimmermann@dmb-nrw.de

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