Streik bei der LEG

© ver.di NRW

Beim Wohnungskonzern LEG sind Beschäftigte der Tochtergesellschaft TSP (TechnikServicePlus) in den Streik getreten. Sie fordern vom Unternehmen die Bezahlung nach dem in den anderen Konzernteilen geltenden Haustarifvertrag. Dies wird ihnen bislang verweigert. Da die Konzernleitung bisher auch jegliche Gespräche mit der zuständigen Gewerkschaft ver.di über einen Tarifvertrag ablehnt, haben die Beschäftigen die Arbeit niedergelegt.

Die TechnikServicePlus ist die Handwerkerorganisation innerhalb der LEG Konzernstruktur und verantwortlich für Reparaturen und Instandhaltung an Gebäuden und Wohnungen.

Die Entgeltforderungen der über 400 Beschäftigen summieren sich auf 0,9 Mio. EUR pro Jahr. Zum Vergleich: Vorstandsvorsitzender von Lackum erhält eine Maximalvergütung von 4,3 Mio. EUR pro Jahr. An die Aktionäre wurde 2020 eine Dividende in Höhe von 257 Mio. EUR ausgeschüttet.

Der DMB NRW hat sich in einer Grußbotschaft an die Streikenden gewandt und betont, dass überdurchschnittliche Mieterhöhungen und Tarifflucht zwei Seiten der gleichen Medaille seien. Im Interesse der Aktionäre würden Mieterinnen und Mieter zur Kasse gebeten und Beschäftigte sollten möglichst günstig arbeiten. Hingegen würde die wirtschaftliche Situation des Unternehmens erlauben, dauerhaft bezahlbare und sichere Wohnverhältnisse sowie tarifgebundene Beschäftigung gleichermaßen zu ermöglichen. Mieterinnen und Mieter sowie Beschäftigte säßen hier im gleichen Boot.

In einem Brief an die Mieterinnen und Mieter der LEG erläutert ver.di Hintergründe und Ziele des aktuellen Tarifkampfes.

Infobrief zur TSP an Mieter*innen der LEG 

Weitere Informationen: https://wowi-vernetzt.de/category/tsp/

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