Der Deutsche Mieterbund NRW hat gestern auf seinem Mietertag in Gelsenkirchen den Leitantrag „Investieren und regulieren: Die Wohnungskrise in den Griff bekommen“ beschlossen.
Neben langstehenden Forderungen wie Ausbau des Mieterschutzes, Stärkung der Wohnungsaufsicht, Bekämpfung von Wohnungslosigkeit, Maßnahmen gegen die ständig ansteigenden Betriebs- und Heizkosten, Aufstockung der öffentlichen Wohnraumförderung und die Gründung einer Landeswohnungsgesellschaft, enthält der Leitantrag auch einige neue Lösungsansätze wie die Gründung eines Landesbeteiligungsfonds zur Unterstützung von kommunalen Wohnungsunternehmen und eine verbindliche Sozialwohnungsquote für gewerbliche Vermieter.
“In Berlin liegen Gutachten vor, die zeigen, dass es in der Kompetenz der Länder liegt, gewerbliche Vermieter zu einer Sozialwohnungsquote zu verpflichten. Es wäre fahrlässig, wenn die Landesregierung diesen Ansatz nicht auch für NRW ernsthaft prüft – denn wir brauchen neue Ideen und Handlungsmöglichkeiten zur Lösung der Wohnungskrise“, erklärt Hans-Jochem Witzke, 1. Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW.
Außerdem wurden auf dem Mietertag NRW 2026 einige Positionen im Vorstand nachbesetzt. Neu hinzugekommen sind:
Thomas Möller (Mieterbund Ostwestfalen-Lippe e.V.),
als einer der stellvertretenden Vorsitzenden,Robert Punge (DMB Mieterbund Dortmund e.V.),
bisher Beisitzer, als Kassierer,Astrid Bönemann (Mieterverein Düsseldorf e.V.),
als stellvertretende Kassiererin,Sonja Herzberg (Mieterbund Rhein-Ruhr e.V.),
als Beisitzerin.

