Wohngeld & Wohngeldrechner

Bund und Länder haben auch in 2021 die Mittel für das Wohngeld erhöht.

Ziel ist es, soziale Härten zu vermeiden, die durch die höheren Heizkosten bei der neue CO2-Bepreisung entstehen.

Die individuelle Höhe des Wohngeldes hängt von der Haushaltsgröße und vom Einkommen des Haushalts ab.

Mit dem Wohngeldrechner NRW erhält man einen ersten Überblick, wieviel Wohngeld man erhalten könnte.

Übrigens können auch selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer in den Genuss der Leistungen kommen.

Zum Wohngeldrechner

 

Wissenswertes

Wohngeldantrag
Wer erstmals oder erneut Wohngeld erhalten will, muss einen Antrag stellen. Zuständig ist die Wohngeldstelle der Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Hier gibt es auch die entsprechenden Antragsformulare.

Wohngeld gibt es nicht rückwirkend, sondern ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird. Deshalb unbedingt noch im Januar den Wohngeldantrag stellen!

Wichtig: Wer bisher schon Wohngeld erhalten hat und die Voraussetzungen hierfür weiter erfüllt, muss keinen neuen Antrag stellen – die Wohngelderhöhung kommt automatisch.
 
Berechnung des Wohngeldes
Die Höhe des Wohngeldes hängt ab von
•    der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder,
•    dem monatlichen Gesamteinkommen der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder,
•    der zu berücksichtigenden Miete.
 
Für jedes zu berücksichtigende Haushaltsmitglied werden alle Jahreseinkommen abzüglich verschiedener Freibeträge zusammengezählt und durch zwölf geteilt. Arbeitnehmer können von dem jährlichen Gesamtbetrag den steuerlichen Freibetrag von 1.000 Euro abziehen, Bezieher von Alters- oder Witwenrente 102 Euro. Wer höhere Werbungskosten geltend machen will, muss diese nachweisen.

Außerdem werden von dem so ermittelten Einkommen pauschale Abzüge vorgenommen. Der Abzug beträgt 10 Prozent für diejenigen, die Lohn- bzw. Einkommensteuer zahlen, 10 Prozent für alle, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, und 10 Prozent für die, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten - maximal also 30 Prozent.

Bei der zu berücksichtigenden Miete werden die tatsächlichen Wohnkosten nur dann in voller Höhe berücksichtigt, wenn sie nicht die gesetzlich vorgegebenen Höchstbeträge überschreiten. Wer mehr als den Höchstbetrag zahlt, erhält Wohngeld nicht nach der tatsächlichen Miete, sondern nur nach diesem Höchstbetrag. Der Höchstbetrag richtet sich nach der Mietenstufe der Gemeinde und der Zahl der Haushaltsmitglieder. Jede Stadt ab 10.000 Einwohner bzw. jeder Kreis hat eine der Mietenstufen I (sehr niedrige Durchschnittsmiete vor Ort) bis VI (sehr hohe Durchschnittsmiete vor Ort).

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Deutscher Mieterbund
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Sarah Primus
Geschäftsführerin
Kreuzstraße 60
40210 Düsseldorf
Tel.: 0211/586009-13
Fax: 0211/586009-29
Mobil: 0176/ 62340144
sarah.primus@dmb-nrw.de 

Wohnung überbelegt / verwahrlost?

Hilfe bietet das WAG NRW

Bei Überbelegung und Verwahrlosung von Wohnraum haben die Gemeinden seit Inkrafttreten des Wohnungsaufsichtsgesetz Nordrhein-Westfalen (WAG NRW) die Wohnungsaufsicht wahrzunehmen. Zur Information der zuständigen Gemeinde kann das Antragsformularauf Besichtigung der Mietwohnung genutzt werden.

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