Am 23.09.2026 berichtete WDR aktuell über kriminelle Banden, die Menschen, überwiegend aus dem osteuropäischen Ausland, nach Deutschland locken. Klares Ziel ist Sozialleistungsbetrug, denn diese Banden greifen Sozialleistungen ab und bringen Menschen unter verheerenden Umständen in sog. Schrottimmobilien unter.
Hans-Jochem Witzke, 1. Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW e.V., fordert im WDR-Studiogespräch mehr finanzielle Unterstützung für die Kommunen und eine verbindliche Verpflichtung zur Wohnungsaufsicht – denn Schutzvorschriften wirken nur, wenn sie vor Ort auch durchgesetzt werden können.
Er rät Menschen, die in Problemimmobilien leben, die zuständigen Ämter auf Missstände aufmerksam zu machen und sich in den örtlichen Mietervereinen zu organisieren. Von einer eigenständigen Mietkürzung ohne vorherige rechtliche Einschätzung rät er hingegen ab, da hierbei wichtige rechtliche Voraussetzungen zu beachten sind.

