Neueste Meldungen

Die Bewilligungsmieten bei neu gebauten öffentlich geförderten Wohnungen sollen um bis zu 10,5 Prozent steigen. Sie liegen teilweise bei 7,85 Euro. „Dieser Soziale Wohnungsbau ist nicht mehr sozial!“, bemängelt Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW. Ein einfaches Rechenbeispiel: Bei einer Bewilligungsmiete von z.B. 7,85 € zzgl. gut drei Euro Heizungs- und Nebenkosten zahlt eine vierköpfige Familie bei 80 m2 Wohnfläche mindestens 900 € im Monat nur fürs Wohnen. Nicht nur der Deutsche…

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NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach präsentierte heute Vormittag das Ergebnis der Wohnraumförderung für das Jahr 2023. Der Deutsche Mieterbund NRW bewertet die gestiegenen Förderzahlen als „Strohfeuer“. Aufgrund des Zinssprungs hätten viele private Bauherren versucht, ihre Projekte durch die öffentliche Wohnraumförderung zu retten. „Dieser Effekt kann schon sehr bald abklingen. Strukturell befinden wir uns aber weiterhin in der Situation, dass durch die Wohnraumförderung viel zu wenige preisgebundene Wohnungen entstehen,“ so Hans-Jochem…

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Für die einen ist es eine ausgelassene Karnevalsparty, die anderen fühlen sich in Ihrer Nachtruhe gestört und empfinden das, was sich in den kommenden Tagen auf den Straßen und in den Kneipen der Karnevalshochburgen abspielt, als Lärmbelästigung.  Rein rechtlich lägen sie damit auch gar nicht so falsch, denn trotz Karneval gilt beispielsweise auch für Mieter das Gebot der Rücksichtnahme, wenn es um nächtliche Ruhestörungen geht. Auch in den Städten, die die fünfte Jahreszeit ausgiebig feiern, gibt es kein Gewohnheitsrecht,…

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Wohnungskrise in NRW – Zeit für eine neue Wohnungspolitik

Mietertag NRW in Düsseldorf diskutiert über die zugespitzte Lage der Mieterinnen und Mieter

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sich in den letzten beiden Jahren weiter verschlechtert. In Nordrhein-Westfalen geht immer mehr bezahlbarer Wohnraum verloren. Die drastischen Mietsteigerungen machen den Mieterinnen und Mietern längst nicht mehr nur in den Großstädten zu schaffen. Der Neubau ist eingebrochen und die Immobilienpreise sind nach wie vor unbezahlbar. „Die Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem Mietwohnraum muss eine zentrale Priorität der Politik werden. Dafür müssen weit mehr Mittel als bislang zur Verfügung…

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Die Adventszeit hat begonnen und damit für viele die schönste Zeit des Jahres. Gerade in diesem Jahr, wo die Menschen viel zuhause sind, kann eine festliche Advents- und Weihnachtsdeko besondere Freude verbreiten. Aber was ist eigentlich in Mietwohnungen erlaubt? Mieter haben das Recht, die eigene Wohnung, Fenster und Balkone in der Vorweihnachtszeit nach ihrem Geschmack zu dekorieren, dazu gehört auch das Anbringen von Lichterketten und ähnlicher elektrischer Beleuchtung. Außerhalb der eigenen Wohnung muss aber bei der…

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Winterdienst bei Eis und Schnee

Räum- und Streupflichten

Grundstückseigentümer oder Vermieter sind in der Regel zur Schnee- und Eisbeseitigung verpflichtet. Mieter müssen nur dann Schnee räumen, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde. Eine Regelung in der Hausordnung reicht nicht aus. Es gibt auch kein Gewohnheitsrecht, demzufolge die Bewohner im Erdgeschoss zur Schneebeseitigung verpflichtet sind. Der Vermieter kann die Arbeiten durch einen Hausmeister erledigen lassen oder einen gewerblichen Räumungsdienst beauftragen. Die anfallenden Kosten können als Betriebskosten auf…

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Deutschlands größter Wohnungskonzern, die Vonovia SE, hat am heutigen Vormittag seinen aktuellen Quartalsbericht vorgestellt. Im Fokus stehen unvermindert die Krisenbewältigung und die angespannte Finanzsituation des Konzerns. Deutlich wird dabei, dass Vonovia weiterhin auf Verkäufe und Mieterhöhungen setzt. In den Vordergrund der Berichterstattung wurde der teils noch nicht abgeschlossene Verkauf von Wohnungen sowie ein erneutes Joint-Venture für Wohnungsbestände im Norden Deutschlands gestellt. Wie bereits beim südwestdeutschen…

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Angst vor Mieterhöhung

Lt. einer Studie der R+V Versicherung haben Deutschlands Bürgerinnen und Bürger Angst vor Mieterhöhung

André Juffern, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes NRW, erläutert im Gespräch mit Deutschlandfunk Nova ab Minute 22:50, warum die Angst vor Mieterhöhungen so groß ist. Juffern kennt die Sorgen der Mieterinnen und Mieter und informiert, Mieterhöhungsverlangen nicht ohne Prüfung zu akzeptieren: "Wer ein Mieterhöhungsschreiben des Vermieters erhält, sollte diesem erst einmal widersprechen. Die örtlich niedergelassenen DMB-Mietervereine helfen in Rahmen von Mitgliedschaften gerne bei der Prüfung und erreichen in sehr vielen Fällen auch, die Mieterhöung abzuwenden." 

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Mieter sollten skeptisch sein!

Die LEG hat angekündigt, die Mieten in Ihrem Wohnungsbestand deutlich zu erhöhen. Der Deutsche Mieterbund NRW kritisiert diese Unternehmenspolitik und weist auf die rechtlichen Verteidigungsmöglichkeiten hin. 

Nach Äußerungen des LEG-Vorstandes Lars von Lackum sollen die Mieten deutlich erhöht werden. Am Freitag äußerte er gegenüber dpa-AFX, dass der Konzern aufgrund gestiegener Kosten plane, die Mieten „so stark wie regulatorisch möglich“ zu erhöhen. Der Deutsche Mieterbund Nordrhein-Westfalen sieht hierin den Versuch, die Mieterinnen und Mieter für die selbst verschuldete Krise des Wohnungskonzerns zahlen zu lassen und ruft dazu auf, die kommenden Erhöhungen genau zu prüfen. „Die Mieter sollen jetzt für die Krise zahlen“, bewertet…

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Vermieterinnen und Vermieter müssen sich am CO2-Preis beteiligen!

Für Abrechnungszeiträume ab dem 01.01.2023 gilt die Aufteilung des Kohlendioxidaufteilungsgesetzes. Mieterinnen und Mieter zahlen die Abgabe nicht mehr allein, sondern teilen sie sich mit den Vermietern. Deshalb sollten sie ihre Abrechnungen besonders intensiv überprüfen. In einigen Fällen dürfen Mieter auch Rechnungen an die Vermieterseite schicken, um sie zu beteiligen.

Der Deutsche Mieterbund Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass in den nächsten Monaten zunehmend Heizkostenabrechnungen zu erwarten sind, die Zeiträume beinhalten, in denen die CO²-Abgabe nicht mehr ausschließlich von der Mieterseite zu tragen war. Das ist aktuell insbesondere dann der Fall, wenn unterjährig abgerechnet wird, z.B. weil im laufenden Jahr die Wohnung gewechselt wird. „Das CO²-Aufteilungsgesetz geht zumindest einen Schritt dahin, dass die Eigentümer, deren alleinige Entscheidung es ist, wie viel Treibhausgase eine…

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